News über (Mobilfunk)strahlung.

Thema Elektrosmog - Mobilfunk, DECT und WLAN
http://akoll.info/elektrosmog.html

Moderator: No.1

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 14.06.2009, 18:28

onlinekosten.de | 2009-06-11

Nokia: Handy soll zum Perpetuum Mobile werden


Strahlen als Energiequelle

Grundlage der Technologie ist elektromagnetische Strahlung, die heutzutage überall in der Umgebung auftritt. Produziert wird sie etwa durch Mobilfunk-Basisstationen, Fernsehantennen oder WLAN-Transmitter. Die Elektrostrahlen könnten nach Vorstellungen von Nokia als Energiequelle dienen und genug Energie bereitstellen, um einen Handyakku aufzuladen.

Erhebliches Marktpotential

Steve Beeby, Ingenieur und Physiker an der britischen "University of Southampton" hingegen verweist primär auf das Marktpotential einer solchen Technologie - beispielsweise bei MP3-Playern. So benötigen die handlichen Musikabspieler im Durchschnitt rund 100 Milliwatt an Energie - die meiste Zeit verbringen sie jedoch im Niedrigenergie-Modus.

Christian Wolf


Es ist zwar noch nicht raus ob sie es technisch schaffen, aber zur Not kann man ja auch die Leistung der Mobilfunktürme erhöhen damit es möglich wird ^^. Dieser Artikel deckt sich auch mit den Artikel Drahtlos Übertragung von Strom.

http://www.onlinekosten.de/news/artikel ... ile-werden
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 21.06.2009, 19:17

RHEINZEITUNG | 2009-06-16

Grünes Licht für Mobilfunk-Initiative

VADUZ - Die Regierung hat das Initiativ-Begehren überprüft und zur Kenntnis genommen. Damit könnte es - wie von den Initianten gewünscht - noch in diesem Jahr zu einer Volksabstimmung über die Mobilfunk-Grenzwerte kommen.

Da sind dich Lichtensteiner den Deutschen aber in Vorteil. Ich bin gespannt wie das ausgeht weil die Gegenseite sich nun auch meldet, siehe nächsten Artikel.

http://www.volksblatt.li/defaultrhein.a ... &region=in


RHEINZEITUNG | 2009-06-15

Mobilfunk soll vors Volk

VADUZ - Der Liechtensteiner Bankenverband, die Wirtschaftskammer, die Industrie- und Handelskammer sowie die Treuhändervereinigung haben bei der Regierung ein Initiativbegehren zur Abänderung des Umweltschutzgesetzes angemeldet. Abstimmungstermin im November oder Dezember
Ziel des Begehrens: Die vom Landtag beschlossene Senkung der Mobilfunkgrenzwerte soll wieder aufgehoben werden. Sollte der Landtag der Initiative nicht zustimmen, hätte das Volk das letzte Wort. Die Abstimmung dürfte im November oder Dezember stattfinden.

Liechtenstein solle sich bei den Grenzwerten für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NIS) an den Grenzwerten in der Schweiz und in der EU orientieren, fordern die vier Verbände. "Die Wirtschaft ist auf eine leistungsfähige, zuverlässige und flächendeckende Telekommunikationsinfratstruktur angewiesen", betonte LIHK-Geschäftsführer Josef Beck. Viele Unternehmen wären ohne diese Technologie nicht mehr wettbewerbsfähig - der gesamte Wirtschaftsstandort Liechtenstein sei in Gefahr.

Da haben sich wenigsten jetzt ein paar Institute zu erkennen gegeben. Sachverstand streite ich diesen Instituten komplett ab, sie handel ausschließlich aus Profitgründen. Ob sie Verantwortung über nehmen wenn sich heraus stellt das Mobilfunk doch Schäden verursacht? Oder reden sie sich dann damit heraus das sie es nicht gewusst haben?


http://www.volksblatt.li/defaultrhein.a ... &region=in



Neue Rheinische Zeitung | 2009-06-17

Handys und Mobilfunkmasten setzen Zellen unter Stress.
Und lassen die Regierung lügen


Wie gefährlich sind Handys und Mobilfunkmasten wirklich? Fast alle lieben ihr Handy und die schöne kabellose Welt – und neigen dazu, die aufgeworfene Frage zu verdrängen. Die neue Broschüre “Zellen im Strahlenstress“ des Stuttgarter Vereins zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog e. V. beantwortet sie gleich in zweifacher Hinsicht. Sie handelt aus medizinisch-biowissenschaftlicher Perspektive von dem Zellgeschehen, das die elektromagnetischen Felder in Gang setzen. Aber sie ist auch eine Recherche über wissenschaftliche und politische Verhältnisse, die sich im Gefolge der jungen Kommunikationstechnologien mehr und mehr ausgebreitet haben.

Biologische Mechanismen der Wirkung
Während Bundesregierung und Industrie gemeinsam behaupten, es gäbe keinerlei Forschungsergebnisse, die Risiken der Mobilfunktechnologie beweisen, erfährt man in dieser Publikation anderes. Sie bietet einen differenzierten Einblick in die biologischen Mechanismen der Wirkung. Den Ausgangspunkt bilden zwei unbestrittene Grundtatsachen: Zellvorgänge werden elektrisch und elektromagnetisch gesteuert; und Lebewesen brauchen dazu die ungestörte natürliche Strahlungsumgebung. Von da aus nimmt die Darstellung auch den Nichtbiologen auf eine spannende Reise in das Innere unserer Zellen mit. Sie zeigt, wie und warum die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks das Zellgeschehen stören.

Ausführlich werden Forschungsergebnisse mitgeteilt, die nachweisen, dass die gepulste Mikrowellenstrahlung zellschädigende “Freie Radikale“ generiert und damit eine Reihe von Krankheiten auslösen kann. U. a. wird gezeigt, welche zellulären Prozesse unter dem Einfluss der Strahlung zu Kopfschmerzen, Erschöpfung, Spermienschädigungen oder Krebs führen können. Die oft sehr komplexen Prozesse werden mit Hilfe von Grafiken verständlicher gemacht. Materialreiche Fußnoten dokumentieren den internationalen Stand der Forschung und belegen auf überzeugender Grundlage, dass die These, man kenne noch keine Wirkmechanismen der Schädigung, eindeutig falsch ist.

Gesellschafts- und Wissenschaftskritik
Zu den Besonderheiten der Studie gehört, dass sie die biowissenschaftlichen Informationen in einen gesellschaftskritischen Kontext einbettet. Nach allgemeiner Auffassung hat der Staat die Aufgabe, seine Bürger vor den Wirkungen einer profitgierigen Industrie zu schützen. Hier erfährt man, auf welchen Wegen die Verstrickung des Staates in die Geschäfte der Mobilfunkindustrie diese Kontrollfunktion zugunsten einer Komplizenschaft aufgehoben hat. Gezeigt wird, was alles verschwiegen wird - etwa die Erkenntnisse einer besonderen Schädlichkeit der UMTS-Technologie. An den Gründen dieses Verschweigens wird kein Zweifel gelassen: „Einer staatlich geförderten unabhängigen Forschung müsste höchste Priorität eingeräumt werden. Aber 50 Milliarden Euro Lizenzgebühren definieren Gesundheit zur Gesundheit der Staatskasse um.“

Die Broschüre enthüllt an zahlreichen Beispielen die lobbyistische Unterwanderung von Politik und Gesellschaft, die sich nicht zuletzt im Festhalten an weit überhöhten Grenzwerten, aber auch z. B. in Gefälligkeitsgutachten äußert und in die Verharmlosungen durch das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm hineinreicht. Die 16-seitige Beilage “Von subtiler Fälschung zur Wissenschaftskriminalität“ dokumentiert, wie Wissenschaftler dem Staat und der Industrie behilflich sind, unbequeme Forschungsergebnisse zu zerreden oder zu verfälschen. Faktenreich wird belegt, wie Regierung, Bundesamt für Strahlenschutz und andere Behörden mit der Wahrheit umgehen und wichtige Errungenschaften demokratischer Kultur gegen die Wand gefahren werden. Die Beilage folgt der Analyse des Soziologen Ulrich Beck, der in seinem Buch “Weltrisikogesellschaft“ die betriebene Umweltpolitik als System „organisierter Unverantwortlichkeit“ beschreibt: Regierung und Behörden sind zu Legitimationsorganen der Industrie verkommen, auch die Medien an der Verleugnung der Wahrheit beteiligt. Die Gesellschaft wird als lobbyistischer Sumpf gesehen, in dem nur Bürgerbewegungen noch nach der Wahrheit streben.

Weiterlesen, Online-Flyer Nr. 202 vom 17.06.2009



Kurier | 2009-06-17

Richterspruch mit Folgen

28 Meter hoch hätte der neue Mobilfunk-Mast neben einer Schule nahe der belgischen Stadt Gent werden sollen. Doch ein Bezirksgericht hat die Bauarbeiten nach einer Klage von Anrainern stoppen lassen. Laut Urteil, das sich auf eine neue Studie über die Gefahren der Mobilfunkstrahlung auf Ratten stützt, müsse man solange von einem Gefahrenpotenzial ausgehen, "bis es wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Mobilfunk-Strahlung solcher Antennen keine Gefahr für die Gesundheit darstellt"....

.... Die WHO, die Gesundheitsorganisation der UNO, will gar bis 2015 warten: Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, ob etwa das Krebsrisiko durch den Mobilfunk gestiegen ist.


Offener Feldversuch an der Bevölkerung, also warten wir 2015 ab.

http://www.kurier.at/nachrichten/1916499.php



Frankenpost | 2009-06-20

Die unsichtbare Gefahr

... Die große Gefahr bei derartigen Anlagen liege darin, dass man ihre gesundheitsschädigende Strahlung weder sehen noch greifen könne. Auf gepulste Technik reagierten Mensch und Tier sehr sensibel, gesundheitliche Störungen seien vorprogrammiert. Festzustellen sei, dass immer mehr Menschen erkrankten, die längere Zeit im Bereich solcher Sendeanlagen wohnten, sagte Zwerenz. "Selbst unsere Gesetze können uns dagegen nicht schützen." Im Gegenteil: Die Rechtslage ermögliche es, dass immer mehr Mobilfunkstationen gebaut werden könnten.

Für die Strahlung gibt es zwar gesetzliche Grenzwerte, aber sie sind nach der Meinung von Zwerenz "nicht zuverlässig". Er verwies auf die Erkenntnisse des Medizinphysikers Dr. Lebrecht von Klitzing von der Universität Lübeck, der folgendes Krankheitsbild bestätige: Es beginne im allgemeinen mit Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen, führe dann je nach individueller Charakteristik zu Herzrhythmusstörungen, Ohrensausen, allergischen Reaktionen bis hin zu einem veränderten Blutbild.

Die Mehrzahl der wissenschaftlichen Studien zum Thema Mobilfunk hätten die Schädlichkeit der Strahlung bestätigt, so der Referent. Die Strahlung greife tief in biologische Abläufe ein und sei beteiligt an der Begünstigung oder Auslösung gesundheitlicher Beeinträchtigungen wie Schlafstörungen, Unruhezustände, Nervosität, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen bei Kindern, Herz- Rhythmusstörungen, Müdigkeit und Augenreizungen.

Schlafstörungen, Schmerzen

Schützen gegen das Aufstellen von Sendemasten könne man sich durch eine gezielte Bauleitplanung. Masten über zehn Meter Höhe müssten genehmigt werden. Als Selbstschutz nannte Zwerenz, den Betrieb von Handys und sonstigen Kommunikationsgeräten auf ein Minimum zu beschränken. Der Mensch reagiere nachweislich auf Strahlungsintensitäten selbst in Entfernungen von mehreren Kilometern. Bei der heute verwendeten Mobilfunk-Technologie werde bewusst eine Schädigung der Volksgesundheit in Kauf genommen. Der jetzige Zustand sei nicht mehr tragbar, so Zwerenz. Politik und Bürger seien aufgefordert, dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit wieder Geltung zu verschaffen.


http://www.frankenpost.de/nachrichten/f ... 42,1033614



profil.at | 2009-06-20

Grenzwertige Handystrahlung: Debatte um mögliche Nebenwirkungen des Mobilfunks

Der Artikel fast nochmal alles Gut zusammen und sollte komplett gelesen werden.

Artikel lesen
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 06.07.2009, 10:48

Burgenländische Volkszeitung | 2009-06-??

Wie gefährlich sind Handystrahlen?

STREITPUNKT / Burgenlandweit sorgen 556 Mobilfunkanlagen für viel Diskussionsstoff über mögliche Gesundheitsschäden.

Um die Belastung durch Mobilfunk zu reduzieren, hat Belgien die Grenzwerte für die Strahlenbelastung durch Handymasten gesenkt. Auslöser dafür ist ein Versuch mit Ratten an einer belgischen Universität. Dabei waren von den Ratten, die einer Strahlung ausgesetzt waren, doppelt so viele gestorben. Ob diese Studie nun auf Menschen umlegbar ist und über ihre Glaubwürdikeit selbst, darüber wird derweil vielerorts diskutiert.

Der Wissenschaftliche Beirat Funk (ein beratendes Gremium des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie) kam erst im April bei seiner letzten Analyse aktueller Studien zu dem Schluss: „Nach heutigem Stand der Wissenschaft kommt es bei Einhaltung der Grenzwerte zu keiner gesundheitlichen Gefährdung im Umgang mit Mobilfunk.“
Konträr sieht das Rainhold Jandrisovits vom Umweltreferat der Burgenländischen Ärztekammer: „Es gibt viele Studien, die anderes aufzeigen, nur der wissenschaftliche Beirat verschweigt das. Da werden nur die Studien herausgenommen, die nicht eindeutig waren oder die, wo gar nichts rausgekommen ist.“ Jandrisovits, selbst Gemeindearzt von Müllendorf, wertete seine Patientendaten hinsichtlich Beschwerden – hervorgerufen durch Mobilfunk jahrelang aus, und beobachtete, laut eigenen Angaben, einen Anstieg von vielen Gesundheitsstörungen und Gesundheitsschäden.....

Weiterlesen...


Hier auch die zwei wichtigen Links auf der Artikelseite:

„Mehr Krebserkrankungen“

STUDIE / Allgemeinmediziner Reinhold Jandrisovits wertet seit der Errichtung von Mobilfunksendern seine Patientenkartei aus.

„Wenn das nicht bald passiert, werden die Gesundheitskosten explodieren“, warnt Reinhold Jandrisovits, Umweltreferent der Burgenländischen Ärztekammer ....

..... Krebserkrankungen hätten auch in seiner Gemeinde seit der Installation von Mobilfunksendern zugenommen. 2002 erregte ein nicht erklärbares Ansteigen von Beschwerden – wie etwa Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Anspannung, Erschöpfungszustände, Wortfindungsprobleme, Bluthochdruck und erhöhten Puls – die Aufmerksamkeit des Gemeindearztes: „Schlafstörungen und Tinnitus traten bald nach Inbetriebnahme der Anlagen auf. Bei Krebserkrankungen war erst nach zirka fünf Jahren ein deutlicher Anstieg zu bemerken.“ Er fühle sich durch die „Belgien-Studie“ bestätigt, allerdings: „Das ist ja nicht die einzige Studie. Davon gibt es zahlreiche, allerdings werden diese vom Beirat verschwiegen.“

http://www.noen.at/redaktion/bvzg-aufm/ ... 01&cat=811


Infos über die "Belgien-Studie" und Grenzwerte

Die Eckdaten der Studie

Dirk Adang, Doktorand an der Katholischen Universität Löwen (KUL) in Belgien, hat im Rahmen seiner Doktorarbeit (Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen auf die Gesundheit des Menschen) eine interessante, aber auch erschreckende Feststellung getroffen:
Der Wissenschaftler hatte über einen Zeitraum von (teilweise) mehr als 18 Monaten, Ratten elektromagnetische Strahlen ausgesetzt, so wie sie von Mobilfunktelefonen und WiFi-Funknetzen verbreitet werden.

Hierbei habe der Doktorand bei den „bestrahlten“ Tieren eine doppelt so hohe Sterblichkeitsrate festgestellt, als bei einer Vergleichsgruppe, die keiner Strahlenbelastung ausgesetzt war.
Weiterhin habe Dirk Adang festgestellt, dass bei den strahlenbelasteten Tieren, Veränderungen in den Blutkörpern gefunden worden seien. Ratten unter dem Einfluss von Strahlen wiesen zudem Verluste bei der Erinnerungsfähigkeit auf.

Nach Ansicht von Adangs Universtätsprofessor, André Vander Vorst, sei der Zusammenhang zwischen der Strahlung und der Sterblichkeit der Ratten unbestreitbar gewesen. Inwieweit man diese Studie nun auf den Menschen übertragen kann, mochte Vander Vorst allerdings nicht beurteilen.
Grenzwerte und Intensität

Die Exposition (das Ausgesetztsein gegenüber Umwelteinflüssen) der Bevölkerung durch hochfrequente elektromagnetische Felder hängt von der Entfernung zur Sendeantenne und der für jede Antenne unterschiedlichen Sendeleistung ab, die ohne Fachkenntnisse und spezielle Messgeräte nicht feststellbar ist.

Es wird durch die Fernmeldebehörde sichergestellt, dass der standortspezifisch notwendige Schutzabstand zu einer Antenne eingehalten wird.

http://www.noen.at/redaktion/bvzg-aufm/ ... 04&cat=811




cash | 2009-06-07

Dieser Artikel zeigt auf womit wir zu rechnen haben wenn auch wir in Deutschland Anfangen Mobil im Internet zu surfen. Je mehr das tun um so höher wird die Strahlungsbelastung für jeden, egal ob er Mobilfunk nutzt oder nicht! Dazu passt dann auch der Atrikel Internet Breitbandversorgung der Bevölkerung

Im Schweizer Mobilfunknetz droht der Datenkollaps

Jeden Tag werden mehr Videos und Internetseiten durch die Luft geschickt. Um die Datenflut zu bewältigen, müssten Swisscom, Sunrise und Orange in den nächsten 18 Monaten 2000 zusätzliche Antennen bauen. Doch Einsprachen und Beschwerden verhindern dies.

Der mobile Datenverkehr explodiert. Bei Swisscom verdoppelt sich das Volumen alle 10 Monate. «Die Schweizer telefonieren und surfen immer mehr mobil», sagt Sunrise-Chef Christoph Brand zu cash. Um den Datenmengen Herr zu werden, müssten neue Antennen gebaut werden. Und zwar tausende.

Alleine Sunrise möchte dieses Jahr 450 Antennen errichten, für 2010 sind 450 UMTS- und 80 GSM-Standorte geplant. Zusammen mit den vorgesehenen Antennen von Orange und Swisscom müssten in den nächsten 18 Monaten schweizweit über 2000 neue Anlagen errichtet werden. Ohne droht ein Datenstau - oder im Extremfall gar der Kollaps.

Tatsächlich sprechen die Netzbetreiber inzwischen offen darüber, dass «in Zukunft mit Kapazitätsproblemen zu rechnen ist», so Sunrise. In Zukunft heisst spätestens in eineinhalb Jahren. .....

http://www.cash.ch/news/topnews/im_schw ... 818281-771
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 14.07.2009, 08:56

TV TODAY | 2009-07-13

Das Handy-Risiko

Beim Telefonieren entsteht Strahlung: Forscher sind uneins, wie gefährlich sie für Menschen ist

Menschen wie Suzanne Sohmer ... ist eine von geschätzten 25 000 Elektrosensiblen in Deutschland. Offensichtlich zu viele, als dass man sie alle als eingebildete Kranke abtun könnte.

In Schweden nimmt man die Beschwerden ernst. Die Vereinigung der Elektrosensiblen wird vom Staat als Teil des Verbandes behinderter Menschen anerkannt. Skandinavische Wissenschaftler waren es auch, die sich besonders früh und besonders intensiv mit den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlen auf den Organismus beschäftigt haben. Lennart Hardell, Professor für Onkologie an der Universitätsklinik von Orebro, kam 2005 zu dem Schluss, dass in Schweden für einen Handybenutzer auf dem Lande die Wahrscheinlichkeit, an einem bösartigen Gehirntumor zu erkranken, achtmal höher als in der Stadt sei. Der vermutete Grund: auf dem Land setzten die Handys ein höheres Maß an elektromagnetischer Strahlung frei, weil sie ein stärkeres Signal aussenden müssten, um einen der wenigen Sendemasten zu erreichen.

Ein weiterer beunruhigender Befund stammt von Forschern aus Clermont-Ferrand in Frankreich. Einem Team um Dr. Alain Vian gelang bei Experimenten mit Pflanzen der Nachweis, dass Zellen, die Handy-Strahlen ausgesetzt sind, Stress-Symptome aufweisen. Als ein Kollege von Vian, Professor Gérard Ledoigt, die Übertragbarkeit der Resultate auf Menschen prüfen wollte, wurde sein Antrag ohne Begründung abgelehnt.


http://www.tvtoday.de/tv_aktuell/neu_im_tv/1082947.html
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 15.08.2009, 08:06

Allgäuer Zeitung | 2009-08-13

Ein Verfahren mit ungewissem Ausgang

Mobilfunk - Stadt versucht via Baurecht auf Aufstellung von Sendemasten Einfluss zu nehmen, was aber nicht einfach ist.
... Wie Pfefferle betont, gab es aber 2007 ein Urteil, wonach nun die Kommunen mit Mitteln der Bauleitplanung diese Prozesse beeinflussen können. Diesen Weg möchte auch Kaufbeuren gehen. Die Grundlagen dafür zu schaffen, das beschloss der Ferienausschuss der Stadt nun einstimmig.
Hunderte Meter entfernt

Die Stadt möchte, dass sich die Mobilfunkbetreiber ihre Sendemasten im Außenbereich auf einem städtischen Grundstück in einem Waldstück (400 bis 500 Meter entfernt von geschlossener Wohnbebauung) konzentrieren - ähnlich den Sondergebieten für Windkraftanlagen. Diese Fläche war gemeinsam mit dem mobilfunkkritischen Experten Lebrecht von Klitzing ausgewählt worden. Eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes wurde deshalb auch in der Sitzung beschlossen. Mit dem Anbieter O2 sei man in Verhandlung für diesen Standort. Der Vertrag ist bereits von Kaufbeurer Seite unterzeichnet, die Unterschrift von O2 steht aber noch aus. Laut Firma stehe aber einer Unterzeichnung nichts im Wege. Während die Sache im Außenbereich damit recht gut unter Dach und Fach ist, gestaltet sie sich im Innenbereich schwieriger.

«Man kann nicht einfach einen einfachen Bebauungsplan für Oberbeuren aufstellen, in dem steht, dass man keinen Mobilfunk möchte. Das geht juristisch nicht», so Pfefferle. Statt dessen muss man Oberbeuren ganz genau untersuchen und ausweisen, welche Bereiche schützenswert sind. Bei Misch- und Gewerbegebieten ist ein Ausschluss nur schwer möglich. Der Plan ist nun: Voraussetzungen zu schaffen, dass das Instrument der Veränderungssperre angewandt werden kann - mit dem zwei, maximal drei Jahre selbst auch die Errichtung kleiner, genehmigungsfreier Anlagen untersagt werden kann. Drei Jahre sind ein Zeitraum, der viele Mobilfunkbetreiber zurückschreckt. Diesen Weg möchte Kaufbeuren nun ebenfalls gehen. «Es handelt sich aber um ein Verfahren mit ungewissem Ausgang», so Pfefferle. Denn es wurde im Bundesgebiet bislang noch nie bis zum Ende durchgeführt.


http://www.all-in.de/nachrichten/allgae ... 759,620356
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 06.09.2009, 09:39

Die beiden unten stehenden Artikel haben in dem Sinne nichts mit der Mobilfunkstrahlung zu tun, aber diese Artikel über Atomkraftwerke zeigen wieder das sich nach Jahrzehnten des ausprobieren am Menschen die Befürchtungen sich bewahrheiten und sich diese Technik als gefährlich heraus stellt. Meine Vermutung über die erhöhte Gefahr in der Nähe von Atomkraftwerken und an gewissen Plätzen auf der Erde (siehe Artikellink) an Krebs zu erkranken ist, das die Menschheit eben noch sehr vieles nicht weiß und es einfach übersieht bzw. nicht sehen kann was das auslöst! Genauso befürchte ich wird es sich mit den Mobilfunk verhalten. Mit dem Unterschied das mehr Menschen mit der Technik des Mobilfunks verbunden sind als es Menschen gibt die mit der Atomkraft in Berührung sind.



Ärzte Zeitung | 2009-09-04

Neue Analyse: Erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern nahe Atomkraftwerken

Kinder und Jugendliche, die in der Nähe von Atomkraftwerken leben, haben ein erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Arztes und Epidemiologen Professor Eberhard Greiser im Auftrag von Bündnis 90/Die Grünen hervor, die in Berlin vorgestellt wurde.

Bei Säuglingen und Kleinkindern unter fünf Jahren ist demnach das Krebsrisiko um etwa 19 Prozent, bei Kindern unter 15 Jahren um 13 Prozent erhöht. Dies gelte für eine Umgebung von etwa 20 bis 50 Kilometer um die untersuchten Atomkraftwerke, erläuterte Studienmacher Greiser, der von 1997 bis 2004 auch Direktor des Krebsregisters in Bremen war.

In die Studie seien Erkrankungsdaten in der Umgebung von insgesamt 80 Kernkraftwerken aus fünf Ländern - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und USA - eingeflossen und ausgewertet worden. Für die Altersgruppe der unter fünfjährigen Säuglinge und Kleinkinder seien insgesamt 2096 Erkrankungsfälle in der Nähe von Kernkraftwerken herangezogen worden, für die unter 14 Jahre alten Kinder 3742. ...


http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... sid=564256
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 27.10.2009, 09:51

medizinauskunft | 2009-10-26

WHO: Doch Krebsrisiko durch Handys

... Immer wieder gibt es Studien, die die Risiken belegen und welche, die die Gefahrlosigkeit nachweisen wollen. Doch jetzt kommt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO, die einen direkten Zusammenhang zwischen der Handynutzung und der Entstehung von Krebs sieht.

Die britische Tageszeitung «Daily Telegraph» berichtet über eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beaufsichtigte Langzeitstudie. Der Vorbericht spricht laut «Daily Telegraph» von einem «signifikant erhöhten Risiko für verschiedene Hirntumore im Zusammenhang mit einer Handynutzung von zehn oder mehr Jahren»....

Dabei ist inzwischen als ziemlich gesichert: Vieltelefonierer mit dem Handy erhöhen ihr Risiko einer Krebserkrankung. Kinder sind besonders gefährdet.

Hinweise darauf, dass die Mobilfunkstrahlung nicht so ungefährlich sein könnte, wie immer behauptet, gibt es einige: Im Jahr 2006 wurden die oberen beiden Geschossen eines Melbourne Gebäude geschlossen, nachdem bei sieben Büroangestellten der dort untergebrachten National Tertiary Education Union (NTEU) Hirntumoren diagnostiziert wurden. Auf dem Dach des Gebäudes war 2001 ein Handy-Sender installiert worden. Matthew McGowan von der NTEU sagte, dass diese Konzentration von Gehirntumorfällen unter den Mitarbeitern „scheint viel mehr zu sein als reiner Zufall".

Und Umweltmediziner warnen schon länger vor der Zunahme von Mikro- und elektromagnetischen Wellen. Sie machen diesen Elektrosmog für immer mehr gesundheitliche Probleme wie Konzentrationsstörungen, Depressionen, Allergien, aber auch Alzheimer, Parkinson und Krebs verantwortlich. „Die technischen Frequenzen des Mobilfunks liegen genau in jenem Bereich, in dem die Steuerung aller Lebensvorgänge abläuft", erklärte der Umweltmediziner Dr. René Hirschel. „Jede Zelle, jedes Organ, jeder Organismus kann die Signale des Mobilfunks empfangen und davon in seinen Reaktionen beeinflusst werden."


http://www.medizinauskunft.de/artikel/a ... _krebs.php
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 19.12.2009, 21:50

Neue Rheinische Zeitung (Online-Flyer Nr. 227) | 09.12.2009

Wirtschaft und Umwelt
Handys und Mobilfunkmasten – die heimlichen Krankmacher
Risiko Mobilfunk – Teil 1
Von Peter Hensinger

Durch die 100%ige Handydichte und den Siegeszug der kabellosen Technologien ist jeder von uns mit deren Auswirkungen konfrontiert - privat, im Betrieb, als Nutzer oder unfreiwillig Bestrahlter, selbst wenn er oder sie Handynutzung ablehnt. In der folgenden Serie behandelt Peter Hensinger wichtige gesundheitliche, politische und ökonomische Aspekte dieses Milliardengeschäftes. – Die Redaktion

Das Handy ist allgegenwärtig: Für Kinder ersetzt es das Stofftier, Jugendlicher ohne Handy fühlen sich sozial isoliert. Ein Sachbearbeiter hat oft 8 Stunden das strahlende Handy oder schnurlose DECT-Telefon am Ohr. Und wer hat nicht WLAN daheim oder am Laptop? Diese Technologie sendet und empfängt mit gepulster Mikrowellenstrahlung. Man sieht, riecht und spürt diese Strahlung nicht. Ist diese Technologie, die auch zunehmend in Produktions- und Maschinensteuerungen eingesetzt wird, gesundheitsschädlich? Darüber wird heftig diskutiert.

Es gibt inzwischen Hunderte Bürgerinitiativen, die diese Technologie kritisieren und gegen die Aufstellung von Mobilfunkmasten kämpfen. In Deutschland haben sich kritische Wissenschaftler in der Kompetenzinitiative e.V. zusammengeschlossen und warnen. Die russische Strahlenschutzkommission RCNIRP gab 2008 einen dramatischen Appell heraus: “Kinder und Mobilfunktelefone: Die Gesundheit der nachfolgenden Generation ist in Gefahr“.(1) Die International Commission on Electromagnetic Safety (ICEMS)(2) warnte im selben Jahr in der Venedig-Resolution vor den „schädlichen Wirkungen von Signalen auf Biochemie, Physiologie und die elektrischen Biorhythmen“. Und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) teilte mit: „Die Gesundheit der Menschen nimmt Schaden durch flächendeckende, unnatürliche Strahlung mit einer bisher nicht aufgetretenen Leistungsdichte. Kurz- und langfristige Schädigungen sind absehbar und werden sich vor allem in der nächsten Generation manifestieren, falls nicht politisch verantwortlich und unverzüglich gehandelt wird.“(3)
Was steckt hinter diesen Warnungen, für die es in den deutschen Leitmedien offenbar eine Nachrichtensperre gibt oder die, wenn man sie dort - wie in der Handy-Sendung „Quarks und Co“ des WDR-Fernsehens vom Juni 2007 - ausnahmsweise mal erwähnt, von Ranga Yogeshwar industriefreundlich diskriminiert werden (siehe http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=11129)? Handys, DECT-Telefone, WLAN und Mobilfunkmasten schießen im Millisekundentakt gepulste Mikrowellenstrahlung durch Gehirn und Körper, durch Wände und Fenster. Die Gefahren sind erforscht und dokumentiert:

Blut-Hirn-Schranke: Die Salford-Studien (Schweden, 2003, 2007) (4) weisen potentielle Gehirnschädigungen durch die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Handystrahlung nach. Dadurch können Giftstoffe ins Gehirn gelangen. Prof. Salford prognostiziert mögliche frühe Demenz und Alzheimer.

Erschöpfung: Die elektromagnetischen Felder (EMF) erzeugen oxidativem Stress in den Zellen durch zellschädigende Freie Radikale. EMF beeinträchtigen dazuhin die Energieproduktion (ATP) der Zelle. Diese toxische Kombination kann zu vielfältigen Krankheiten führen, von Erschöpfung bis hin zu DNA-Schädigungen.(5)

Kopfweh bei Kindern: Der Zusammenhang von EMF-Strahlung und Kopfschmerzen wurde in der Mobilfunkstudie des Schweizer Bundesamtes (2006) als wahrscheinlich und konsistent eingestuft.(6)

Spermienschädigung: Die Österreichische Ärztekammer warnt: „Das Handy in der Hosentasche oder SMS unter der Schulbank versenden, könnte die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher unterlassen werden“.(7) Zehn Studien wurden seit 2002 dazu veröffentlicht.(8)

Embryonenschädigung: Eine griechische Studie (Magras 2008) (9) warnt: Schwangere Frauen sollen sich dieser Strahlung nicht aussetzen.

Krebsgefahr und Tumore: Die REFLEX-Studie (2004)(10) wies ein erhöhtes Krebsrisiko durch DNA-Strangbrüche nach. Die UMTS-Studie (2007, Universität Wien)(11) ergab, dass das gentoxische Potential der UMTS-Handystrahlung zehnmal größer ist als bei GSM.

Trotz dieser Tatsachen wird nicht gehandelt. Von der Mobilfunkindustrie und der Bundesregierung wird jede Gesundheitsgefährdung bestritten. Es geht um ein Milliardengeschäft. 2009 werden weltweit 1,3 Billionen Euro, in Deutschland 64,5 Milliarden Euro auf diesem Markt umgesetzt.(12) Im Jahr 2000 zahlte die Mobilfunkindustrie 50 Milliarden Euro für UMTS-Lizenzen, dafür stellte die Bundesregierung sie frei von Sicherheitsüberprüfungen. Über die Telekom ist der Staat selbst am Geschäft beteiligt. Und die Medien verdienen an den Werbeaufträgen mit. So entstand ein Schweigekartell. Ganz anders verhalten sich die europäischen Versicherungsgesellschaften: Weil diese Gefahren bekannt sind, verweigern sie die Versicherung der Folgeschäden!(13) Sie gehen kein Risiko ein! Aber die Menschen werden diesem Risiko skrupellos ausgesetzt, ihnen werden die Gefahren verschwiegen. Und sie können sich auch nicht vorstellen, dass der Staat eine gefährliche Technologie wider besseres Wissen zulässt. Andererseits nehmen viele Nutzer diese Gefahren auch nicht ernst, weil sie ihr Handy über alles lieben. (PK)

Warum diese Strahlung krank macht, erfahren Sie in der nächsten Folge.


(1)Download des Appells auf http://www.der-mast-muss-weg.de
(2)www.icems.eu
(3)BUND-Bundesvorstand: Für zukunftsfähige Funktechnologien. Begründungen und Forderungen zur Begrenzung der Gefahren und Risiken durch hochfrequente elektromagnetische Felder. 2008, S.18
(4)1st Hellenic Congress on the effects of Electromagnetic Radiation with international participation, Mai 2008, Thessalonikki.
(5)Ausführlich dargestellt in der Broschüre „Zellen im Strahlenstress“, Stuttgart 2009
(6)Bundesamt für Umwelt, Schweiz: Hochfrequente Strahlung und Gesundheit, 2007, S.9, 11. Ähnliche Ergebnisse (Befindlichkeitsstörungen) brachten die Untersuchungen von Huber 2005, Hutter 2006, Santini 2002, 2003, Schreier 2006, Balicki 2005, Lebedeva 2001, Zwamborn 2003, siehe unter http://www.emf-portal.de.
(7)Huber, Knirsch-Wagner: Nebenwirkung Handy, Wien 2007, S.31
(8)Davoudi 2002, Erogul 2006, Falzone 2007, Fejes 2007, Wdowiak 2007, Yan 2007, Agarwal 2008, Salama 2008, Mailankot 2009, Aitken 2009.
(9)1st Hellenic Congress on the effects of Electromagnetic Radiation with international participation, Mai 2008, Thessalonikki.
(10)Adlkofer F, Diem E, Schwarz C, Jahn O, Rüdiger H: Non-thermal DNA breakage by mobile-phone radiation (1800 MHz) in human fibroblasts and in transformed GFSH-R17 rat granulosa cells in vitro. Mutat Res 2005; 583 (2): 178 – 183.
(11)Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS 1950 MHz) induce gentoxic effects in vitro in human fibroblasts, but not in lymphocytes“; Schwarz C., Kratochvil E., Pilger A., Kuster N., Adlkofer F., Ruediger H.W.; International Archives of Occupational and Environmental Health 81:755 – 767; 2008.
(12)Stuttgarter Zeitung vom 26.08.2009
(13)Die Zeit: Das Risiko ist nicht versicherbar, 17.11.2008

Online-Flyer Nr. 227 vom 09.12.2009


http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14580



Neue Rheinische Zeitung (Online-Flyer Nr. 228) |16.12.2009

Wirtschaft und Umwelt
Warum Mobilfunkstrahlung krank macht
Risiko Mobilfunk – Teil 2
Von Peter Hensinger

Durch die 100%ige Handydichte und den Siegeszug der kabellosen Technologien ist jede/r von uns mit deren Auswirkungen konfrontiert - privat, im Betrieb, als Nutzer oder unfreiwillig Bestrahlter, selbst wenn er oder sie Handynutzung ablehnt. Im zweiten Teil der Serie “Risiko Mobilfunk“ geht Peter Hensinger von der Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart West der Frage nach, warum Mobilfunkstrahlung krank macht. Sie hat nicht nur Auswirkungen auf Erwachsene und Jugendliche, sondern sogar auf neugeborene Kinder. – Die Redaktion
Bild:
Siemenswerbung für Gigaset – zu Gesundheitsrisiken kein Wort
Quelle: http://gigaset.com

Das schnurlose DECT-Telefon, z.B. das Siemens Gigaset, funktioniert wie ein Handy, mit gepulster Mikrowellenstrahlung. Die Auswirkungen beschreibt die Broschüre „Zellen im Strahlenstress“(1): „Im Januar 2009 rief uns die Großmutter der Familie G. an, ihr Enkel leide unerträglich an Kopfschmerzen und Schlafstörungen, kein Arzt finde eine Ursache. Ob die Bürgerinitiative die Strahlenbelastung messen könnte? Wir wurden von einem Arztehepaar begrüßt. Sie erklärten uns die dramatische Situation. Ihr Sohn N. hat meist 5 Tage in der Woche starke Kopfschmerzen und dauernd Schlafstörungen. Auch wenn er mit dem Bus oder der Bahn fahre, bekomme er diese. Wir messen, das Kinderzimmer ist so hoch mit Mikrowellenstrahlung belastet, dass unser Messgerät die Höhe nicht mehr anzeigen kann (weit über 10.000 µWatt/m2). Die Quellen sind schnell festgestellt: das schnurlose DECT-Telefon der Familie, das des Nachbarn in der Nebenwohnung und des Nachbarn darüber, sie alle strahlen voll ins Kinderzimmer. In der nächsten Woche wurden alle Strahlenquellen entfernt, die Telefone durch neue ersetzt, seither hat N. keine Kopfschmerzen und Schlafstörungen mehr.“

Der Mensch - ein elektrisches Wesen

Dieser Fall ist weder ein Einzelfall noch ist die Heilung ein “Wunder“. Mobilfunkkritische Ärzte haben Dokumentationen darüber angelegt, wie “unspezifische Symptome“ wie Kopfschmerzen, Erschöpfung, Herzrasen u.a. verschwanden, wenn diese Strahlungsquellen entfernt wurden.(2) Mobilfunkstrahlen sind Störsender für Lebewesen, denn der Mensch ist selbst ein elektrisches Wesen. Elektrische Wechselwirkungen, Potentiale und Ströme in den Zellen sind von zentraler Bedeutung. Man kann sie messen, z.B. beim EKG- oder EEG, als Gehirn- oder Herzströme. Jede Zelle, jeder Organismus ist Sender und Empfänger natürlicher elektromagnetischer Signale, die mit Lichtgeschwindigkeit für die Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge sorgen. Mobilfunkstrahlung greift direkt in die Steuerung dieser biologischen Regelkreise ein. Die künstlichen technischen Frequenzen des Mobilfunks liegen genau im Frequenzbereich der natürlichen Regelkreise. Über Resonanzphänomene lösen diese technischen Signale falsche - weil nicht biologisch sinnvolle - Reaktionen aus. Das heißt: Technische Information - die hochfrequente Mobilfunkstrahlung - wird in den Zellen zur biologischen Desinformation.

Spermien und Zellen werden schwer geschädigt

Diese Folgen belegt drastisch eine neue australische Studie von Aitken et al. mit dem Titel „Mobilfunkstrahlung bewirkt die Produktion von freien Radikalen(ROS)und DNA- Schäden in männlichen Spermatozoen ” (Juli 2009)(3):
1. Mobilfunkstrahlung generiert freie Radikale in den Mitochondrien(4) der Spermien
2. Dadurch entstehen DNA- Schädigungen
3. Eine Folge kann eine Schädigung der Spermien bis zur Unfruchtbarkeit sein
4. Diese Schädigungen können Folgewirkungen bei Neugeborenen haben

Bild:
Neugeborenes – kann schon im Mutterleid
durch Mobilfunkstrahlung geschädigt werden
Quelle: http://www.klinikum-konstanz.de
Diese Ergebnisse der Aitken-Studie kündigen einen Super-Gau an. Eine DNA- Schädigung ist meist der Ausgangspunkt einer Krebserkrankung. Die Autoren schlussfolgern, dass der Mechanismus der Zellschädigung, den sie in den Spermien gefunden haben, verallgemeinert werden kann. Die Ergebnisse bestätigen die Metastudie von Prof. H.W. Rüdiger (Med.Uni Wien) „Gentoxische Effekte von radiofrequenten elektro- magnetischen Feldern“ (2009)(5), die Studienzusammenfassungen von Adlkofer u.a. in der Broschüre „Wie empfindlich reagieren die Gene auf Mobilfunkstrahlung?“ (2009) und die populärwissenschaftliche Gesamtdarstellung in der Broschüre „Zellen im Strahlenstress. Warum Mobilfunkstrahlung krank macht.“(2009) Die Österreichische Ärztekammer warnt deshalb schon lange: „Das Handy in der Hosentasche oder SMS unter der Schulbank versenden, könnte die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher unterlassen werden“. (6)

Mobilfunk-Grenzwerte sind Betrug

Diese Schädigungen finden weit unterhalb der Grenzwerte statt. Die offiziell gültigen Mobilfunk-Grenzwerte sind ein Betrug, denn sie erfassen nur Schädigungen des biologischen Systems durch Wärme, nicht aber diese entscheidenden nicht-thermischen Effekte, d.h. die unmittelbare Wirkung der Strahlung auf die Moleküle der Zellen. Grenzwerte - von der Lobby durchgesetzt - schützen die ungestörte Verbreitung der Mobilfunktechnologie und nicht die Menschen.

Gepulste Mikrowellenstrahlung

Der Informationsträger der Mobilfunkkommunikation ist die gepulste Mikrowellenstrahlung, also elektromagnetische Strahlung zwischen 400 MHz (Tetra), 900 -1800 MHz (GSM Handy), 1900 MHz (UMTS), 2450 MHz (DECT), 2450-5000 MHz (WLAN), gepulst und amplitudenmoduliert.

Elektrische und magnetische Felder sind auf der Erde natürlicherweise vorhanden und haben sich über Jahrmillionen wenig verändert. Sie besitzen beim Menschen hinsichtlich der Zell-, Gehirn- und Herzaktionsströme eine lebensentscheidende Bedeutung. Bei den Tieren üben sie wichtige Funktionen in der Orientierung aus, v.a. bei Bienen, Vögeln und Fischen. Damit zählen diese Felder zu den natürlichen Lebensgrundlagen. Innerhalb nur einer Generation wurden diese den Menschen und die Natur umgebenden natürlichen Felder massiv von künstlichen Feldern überlagert. Gerade die Frequenzen der Mobilfunkkommunikation waren bisher den biologischen Systemen vorbehalten. Die gepulste Strahlung ist technisch hergestellt und der Natur fremd. Sie wirkt als Störstrahlung.

Die gesundheitlichen Folgen dieser Störungen der biologischen Steuerungs- und Lebensvorgänge reichen von unspezifischen Stressreaktionen über körperliche und psychische Krankheitsmanifestationen bis hin zu Auslösung und Beschleunigung von Krebserkrankungen. Naturgemäß sind diese Erkrankungen bei jedem Menschen verschieden, je nach Vorbelastung, Immunstärke, Lebensabschnitt und der Intensität und Dauer der Strahlenbelastung.

In Zahlen: Die evolutionär bedingte natürliche Hintergrund-Mikrowellenstrahlung beträgt nur ca. 0,001 µWatt/m2 (Leistungsflussdichte) und störte die Zellkommunikation nicht. Der Dauer-Strahlungspegel durch Mobilfunkmasten liegt in den Städten bei durchschnittlich 10.000 µWatt/m2, beim Telefonieren können es am Kopf bis zu 10.000.000 µWatt/m2 sein, das ist das Milliardenfache der Dosis, an die unser Organismus angepasst ist.

Grenzwerte haben mit lebenden Menschen nichts zu tun

„Die Grenzwerte werden eingehalten!“ - Mit diesem Argument werden alle Proteste abgeschmettert. In Deutschland regelt die 26. Bundesimmissionsschutz Verordnung (26.BImSchV) die Grenzwerte. Sie beruhen auf den Empfehlungen der ICNIRP, einem privaten Verein industrienaher Wissenschaftler mit Sitz in München. Bei der Mobilfunk- Strahlung unterscheidet man zwischen thermischen und nicht-thermischen Wirkungen. Der thermische Effekt bezieht sich auf die Erwärmung des biologischen Systems durch die Strahleneinwirkung. Entscheidend aber sind die nicht-thermischen Effekte, d.h. die unmittelbare Wirkung des eingestrahlten Wechselfeldes auf die Moleküle der Zellen. Industrie und ICNIRP leugnen die Existenz nicht-thermischer Wirkungen, sie wurden deshalb bei der Grenzwertfestlegung nicht berücksichtigt. Die Grenzwerte schützen nur vor Erwärmung, die letztlich keine entscheidende Gefährdung ist. Das wäre so, als würde man die Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung mit dem Thermometer statt mit dem Geigerzähler messen. Die biologischen Effekte treten weit unterhalb des Grenzwertes auf. Der Grenzwert für die UMTS-Strahlung beträgt in Deutschland 10.000.000 Mikrowatt/m2 und bezieht sich

• nicht auf biologisch-medizinische Wirkungen (nicht-thermische) in den Zellen, der eigentlichen Gefahr, sondern nur auf den Erwärmungseffekt
• nicht auf gepulste Mikrowellenstrahlung des Mobilfunks, sondern auf ungepulste Mikrowellenstrahlung
• nicht auf Langzeitwirkungen. Die Richtlinien ( ICNIRP ) selbst sagen aus, dass der Grenzwert nur vor „kurzfristigen, unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen“ durch „erhöhte Gewebetemperaturen“ schützt
• nicht auf lebende Organismen. Der Wert wurde durch Messungen am toten Gewebe festgelegt.

Staat und Industrie halten kompromisslos an den hohen Grenzwerten, die praktisch nie überschritten werden können, fest. Der bestehende Grenzwert hat nur eine politische Funktion:

• Er ist für die Mobilfunkbetreiber die Ersatz-Haftpflichtversicherung, denn die Versicherungsgesellschaften verweigern den Mobilfunkbetreibern wegen unkalkulierbarer Risiken die Haftung.
• Er legitimiert den unkontrollierten Antennenwildwuchs.
• Er legitimiert die Untätigkeit von Staat und Gesundheitsbehörden in der Schutzpolitik.
• Er legitimiert die Justiz in der Ablehnung der Befassung von Klagen auf Verletzung der körperlichen Unversehrtheit und der Unversehrtheit der Wohnung.

Bild:
„Warum Grenzwerte schädigen, nicht
schützen“
Quelle: http://www.kompetenzinitiative.de/
Die Grenzwerte geben freie Fahrt für die flächendeckende Verstrahlung! Europaweit werden sie in Frage gestellt. Das Landesparlament Salzburg forderte im November 2007 die österreichische Bundesregierung auf, den Grenzwert auf 1.000 Mikrowatt/m2 zu senken Das Parlament von Liechtenstein hat die Senkung des Grenzwertes ab 2013 auf 1.000 Mikrowatt/m2 beschlossen, der BUND fordert die sofortige Senkung auf 100 Mikrowatt/m2.

Zur Grenzwertproblematik ist im September 2009 die hier abgebildete Broschüre der Kompetenzinitiative erschienen: „Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals.“

Strenger Schutz der Arbeiter in der Sowjetunion

Der BRD-Regierung war übrigens bereits vor der Einführung des Mobilfunks bekannt, dass diese Technologie krank macht. Das Bundesamt für Telekommunikation vergab in den 90er Jahren an Prof. Karl Hecht (Charité Berlin) den Forschungsauftrag, sowjetische Studien zu Mikrowellentechnologie auszuwerten. In der ehemaligen Sowjetunion wurden die Arbeiter, die daran arbeiteten, zu ihrem Schutz regelmäßig untersucht. Prof. Hecht in einem Interview:

Bild:
Prof. Karl Hecht – Verfasser der Studie 1996
Quelle: http://www.der-mast-muss-weg.de
„Ich selbst habe mich 1996/97 zusammen mit meinem Kollegen Hans-Ullrich Balzer intensiv mit einem in der Welt geradezu einmaligen Fundus an Ergebnissen der Mikrowellenforschung befassen müssen. Das geschah im Auftrage des Bundesamtes für Telekommunikation, also einer staatlichen Behörde - der heutigen Regulierungsbehörde. Wir durchforsteten über 1.500 wissenschaftliche Arbeiten der russischsprachigen Literatur dazu - flächendeckende Langzeituntersuchungen, die in Russland bzw. der ehemaligen Sowjetunion zu diesem Thema über Jahrzehnte durchgeführt wurden.“ Die Ergebnisse waren eindeutig: diese Technologie ist hoch gesundheitsschädlich. Prof. Hecht zum Schicksal seiner Studie: „Unsere Literaturrecherche verschwand sofort im Archiv. Bis heute hat sich kaum eine offizielle Stelle dafür interessiert, noch nicht einmal zu Zeiten der rot-grünen Regierung. Die Industrie und ihre Forschungseinrichtungen erst recht nicht.“ (PROVOkant, 2/2009)

Auch in der DDR gab es strenge Schutzvorschriften und mehrtausendfach niedrigere Grenzwerte wie im Westen. Prof. Hecht hat dies in der Broschüre: „Der Wert der Grenzwerte für Handystrahlung“, 2009 dokumentiert. Kostenloser Download auf http://www.broschuerenreihe.net. (PK)

Mehr zur Mobilfunklobby in der nächsten Folge

(1) „Zellen im Strahlenstress. Warum Mobilfunkstrahlung krank macht. Eckpunkte internationaler Mobilfunkforschung“, Autorenteam Stuttgart-West, 2009
(2) „Protokoll des Fachgesprächs „Gesundheitliche Auswirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks-Befundberichte“ im Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg, 02.08.2006“. Waldmann-Selsam u.a.: Starke Indizien der Schädigung. In: Richter/Zimmer: Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk, 2008, S. 16
(3) Mobile Phone Radiation Induces Reactive Oxygen Species Production and DNA Damage in Human Spermatozoa In Vitro, Geoffry N. De Iuliis, Rhiannon J. Newey, Bruce V. King, R. John Aitken, 2009.
(4) Mitochondrien sind kleine Organellen in den Zellen, die Energie in Form von ATP durch oxidativen Abbau von Nährstoffen gewinnen. Die Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen.
(5) H.W. Ruediger, Genotoxic effects of radiofrequency electromagnetic fields, Pathophysiology(2009),doi:10.1016/j.pathophys. 2008.11.004.: “Taking altogether there is ample evidence that RF-EMF can alter the genetic material of exposed cells in vivo and in vitro and in more than one way. This genotoxic action may be mediated by microthermal effects in cellular structures, formation of free radicals, or an interaction with DNA-repair mechanisms.” (Abstract)
(6) Huber, Erik u.a.: Nebenwirkung Handy, Wien 2007, S.31

Online-Flyer Nr. 228 vom 16.12.2009

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14593
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Re: News über (Mobilfunk)strahlung.

Beitragvon akoll » 21.01.2010, 12:23

Frankenpost | 2010-01-21

Mobilfunk im Visier
Von Thomas Hanel

Selbitz - Nach seiner "Nailaer Studie", die 2004 für Aufsehen gesorgt hat, tritt der Allgemeinmediziner Dr. Horst Eger aus Naila nun mit dem Ergebnis einer weiteren Untersuchung an die Öffentlichkeit: der "Selbitz-Studie". Anders als vor sechs Jahren, als aus den Strahlungsstärken einer Mobilfunkanlage in Naila Rückschlüsse auf bereits registrierte bösartige Tumor-Erkrankungen gezogen worden waren, ging es Eger dieses Mal im wenige Kilometer entfernten Selbitz um Symptome von Krankheiten - genauer darum, herauszufinden, ob Mobilfunk Einfluss auf die Beschwerden hat.

Das Interesse galt den Auswirkungen einer Anlage auf dem Dach des städtischen Wohnhauses Feldstraße 28/30, auf dem zwei Funkmasten der Unternehmen O2 und E-Plus installiert sind. Und so wurden Anfang vorigen Jahres 1080 Fragebögen an Selbitzer Bürger verschickt, die allesamt über achtzehn Jahre waren und die der Geschlechts- und Altersstruktur der Erwachsenen in der 4600-Einwohner-Stadt entsprachen. Die Aktion fand in enger Abstimmung mit Bürgermeister Klaus Adelt und in Zusammenarbeit mit den Selbitzer Ärzten Dr. Manfred Jahn, Dr. Irmgard Müller, Dr. Max Feldwieser, Dr. Stefan Richter und Sabine Berkowski sowie den Schauensteiner Medizinern Dr. Klaus Brömel und Dr. Mirsada Prozder statt.

88 Symptome von 0 bis 5

Die Befragten wurden in fünf Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe wohnte bis zu 100 Meter von der Mobilfunkanlage entfernt, die zweite zwischen 100 und 200 Meter, dann zwischen 200 und 300 Meter, 300 und 400 Meter und ab 400 Meter, das war die "Kontrollgruppe". Den Probanden war diese Vorgehensweise bewusst nicht klargemacht worden, um eine Beeinflussung von vornherein zu vermeiden.

Nach gut einem Monat, im Februar 2009, war die Aktion beendet. 251 Bürger, knapp 25 Prozent der Adressaten, hatten die Fragebögen zurückgesandt. Für Eger eine beachtliche Zahl, denn immerhin mussten sich die Testpersonen Mühe machen: Insgesamt 88 Gesundheitsbeschwerden waren auf einer sechsstufigen Steigerungs-Skala zwischen 0 und 5 abgefragt worden - von Schlafprob-lemen, chronischer Erschöpfung, Kopfschmerz, Nervosität, Hitzegefühl, Gereiztheit, depressiver Stimmung und Panikattacken bis hin zu Konzentrationsstörungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, allergischen Reaktionen, Herzrasen, Erhöhung des Blutdrucks, Schwindelgefühl, Augenproblemen und Verdauungsstörungen.

Jetzt sind die Fragebögen aus-gewertet. Für Dr. Eger und die sieben beteiligten Kolleginnen und Kollegen ist das Resultat eindeutig: Je näher die befragten Bürger an der Mobilfunkanlage wohnen, desto stärker sind ihre Beschwerden. Konkret: Die vier Gruppen in einem Radius bis zu 400 Metern um die Funkmasten - zusammen 180 Menschen - weisen im Gegensatz zu der weiter entfernt lebenden Kontrollgruppe (71 Bürger) bei folgenden der abgefragten Symptome deutlich ausgeprägte Krankheitsmerkmale auf: Schlafstörungen, Depressionen, gestörte Hirnfunktionen, Gelenkbeschwerden, Infekte, Hautveränderungen, Störungen des Herz-Kreislauf-, des akustischen und optischen wie des Hormonsystems und auch des Magen-Darm-Trakts.

Die sogenannte Feldstärke der Mobilfunkstrahlung betrug im 200-Meter-Kreis um die Anlage durchschnittlich 1,17 Volt pro Meter, zwischen 200 und 400 Meter 0,7 V/m und ab 400 Meter 0,18 V/m. Durchweg unterschritten die Werte das gesetzlich festgelegte Höchstlimit deutlich - und doch gab es eine ganze Menge "signifikanter" Beschwerden: Diese Feststellung als Ergebnis des angewendeten Testverfahrens sagt aus, dass die Mikrowellen mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent schädigenden Einfluss auf das Nervensystem des Menschen haben.

Im rechtlichen Sinn ist das noch kein Beweis. Um den antreten zu können, schlägt Dr. Eger vor, die Selbitzer Mobilfunkanlage für einige Monate abzuschalten, ohne die Bürger darüber zu informieren, dann wieder in Betrieb zu nehmen - und eine erneute Untersuchung für den Zeitraum der Stilllegung zu starten. "So hätten wir die optimale Möglichkeit des Vergleichs. Das wäre die beste Kontrolle." Fest steht für den Arzt als Konsequenz der Studie: "Die deutschen Grenzwerte sind viel zu hoch. Sie müssen dringend überprüft werden."


Einen Beweis dadurch zu erbringen die Mobilfunkanlagen ab zu schalten ist natürlich nicht möglich, da jeder Bürger mit ein Mobiltelefon es sofort merken würde wenn die Mobilfunkanlagen nicht mehr in Betrieb sind.

http://www.frankenpost.de/nachrichten/r ... 88,1170410
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben. - Georg Christoph Lichtenberg
Benutzeravatar
akoll
 
Beiträge: 106
Registriert: 21.12.2007, 22:24

Vorherige

Zurück zu Elektrosmog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron